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Aktionstage 2013/14

28. März 2014

Aktionstag "Verkehr und Fahrzeuge"

In der Adolf-Rehn-Schule fand am Freitag, den 28.03.2014, ein spannender Aktionstag mit dem Thema „Verkehr und Fahrzeuge" statt. Jeder Schüler durfte drei Angebote wählen. Die Erstklässler bekamen jeweils einen Paten aus der dritten Klasse zur Seite gestellt, der sie den ganzen Schulvormittag unterstützte.

 

Die Lehrerinnen haben sehr viel Mühe investiert, um ihre Angebote interessant zu gestalten. Zum ersten Mal in der Schulgeschichte musste eine Lehrerin die Schultüre bewachen, damit die Kinder nicht schon in der Pause zu den Angeboten losgestürmt wären.

Man konnte sein Traumauto zeichnen, seine Reflexe in Reaktionsspielen testen, einen Reflektor für die Dunkelheit basteln, eine englische Geschichte hören oder in einem Experiment die Tragflächen des Flugzeuges nachbauen.

 

Auch die Lesementoren waren wieder mit passenden Büchern dabei. Ein paar Eltern haben geholfen, damit kein Kind in der Pause zwischen den Angeboten verschwinden konnte.

Alle Kinder fanden den Aktionstag sehr gelungen und bedanken sich bei allen für die Vorbereitung und Mitarbeit.


Ein ganz besonderer Dank gilt auch wieder Frau Würth für das Organisieren des Lesementorenteams und den Lesementoren sowie Frau Bressan für die Koordination der Elternhilfe an unserem Aktionstag.


(von Niklas Abraham, Klasse 4b)

14. Februar 2014

Spieletag

Der Valentinstag war dieses Jahr auch für alle Schüler der Adolf-Rehn-Schule in Altdorf ein besonderer Tag, haben doch alle Klassen neue Brett- und Gesellschaftsspiele erhalten. Finanziert wurden die Spiele vom Förderverein der Schule, der so die pädagogische Arbeit der Schule einmal mehr unterstützte.

Am Freitag hieß es nun, die Spiele mit einer freien Spielezeit einzuweihen und so wurden Bauwerke nach vorgegebenen Plänen auf Zeit errichtet oder knifflige geometrische Muster gelegt, die die Kinder dann einfach nur schön fanden. Es wurde viel gelacht und so manches Mal auch geschimpft, wenn Chancen verpasst wurden oder das Würfelglück ausblieb. „Mir gefällt das Spiel ‚Können Schweine fliegen' am besten", sagte Amelie aus der 1. Klasse. „Da kann man erfahren, was Tiere alles so haben." Und ihre Freundin Sophie stimmte dem lebhaft zu.

Beliebt war auch „Twister". Bei diesem Spiel „kann ich mich so komisch verbiegen und man fällt immer wieder um", meinte Larissa. Man konnte ihr die Freude, die das Spiel ihr und anderen Kindern bereitete, ansehen.

 

Bereits vor vier Jahren hatte der Förderverein erste Spiele besorgt. 2011 nahm die Adolf-Rehn-Schule dann am Wettbewerb der Initiative „Spielen macht Schule" erfolgreich teil und erhielt eine große Auswahl von Spielen gratis überlassen. Seitdem sind die „Spielkisten" in regem Gebrauch. Wie wertvoll das Spiel für die Entwicklung der Kinder ist, wird an so einem Tag wieder deutlich. „Hier lernen die Kinder im Spiel und durch das Spiel auch mal mit Niederlagen umzugehen. Und beim gemeinsamen Spiel lebt die Klassengemeinschaft ganz neu auf!", begeisterte sich Frau Strauss, Klassenlehrerin einer 1. Klasse.

Im Zeitalter der PC-Spiele wird diese Art der Freizeitbeschäftigung immer weniger gepflegt und deshalb ist es so wichtig, dem wieder mehr Raum zu geben. Es wird zusammen gelacht, auf den Sieg gehofft, manchmal auch enttäuscht auf die Oberschenkel geklatscht. Kinder lernen Strategien und erfahren die „Launen des Glücks" – kaum ist der Sieg in Sicht, kann sich ganz schnell das Blatt wenden! Und Kinder lernen sich einzusetzen, durchzuhalten und sich an Regeln zu halten – denn darauf legen alle Mitspieler sehr großen Wert. Hier lernen sie fürs Leben. Wer kann sich nicht ganz genau an die Spiele von früher erinnern: „Kommando Pimperle" oder „Armer schwarzer Kater", die ganz ohne Material und Vorbereitung gespielt werden können und auch heute noch bei allen Kindern Freude und Lachen hervorzaubern.

 

Das Klassenzimmer wird zu einem Stück Lebensraum und durch das Spiel gelingt ein Stück sichtbares Miteinander. So war es nicht erstaunlich, dass viele zufriedene und entspannte Kindergesichter an diesem Tag die Schule kurz nach 12 Uhr verließen. Sicherlich gab es auch zu Hause viel zu erzählen und vielleicht wird das Spielen so auch wieder in der einen oder anderen Familie ein fester Bestandteil des Miteinanders.

 

An dieser Stelle möchten die Schüler und Schülerinnen sowie die Lehrerinnen der Adolf-Rehn-Schule allen Vereinsmitgliedern des Fördervereins ganz herzlich für ihre Unterstützung danken.

17. und 18. Oktober 2013

Leseförderung an der Adolf-Rehn-Grundschule

Da war vergangenen Freitag, 18.10.2013, mächtig was los. Im Schulhaus der Adolf-Rehn-Schule in Altdorf konnte man Schülern mit Monstertüten, Eulen, roten Leselupen, die Geheimschriften entziffern konnten, und kleinen Drachen mit Namen „Kokosnuss" begegnen. Während des Aktionstages, der in regelmäßigen Abständen an der Schule stattfindet und bei dem der Klassenverband aufgelöst wird und die Schüler aus Angeboten der Lehrerinnen wählen können, wurden viele Bücher vorgestellt. Die heroischen Taten vieler Helden, aber auch ihre kleinen Missgeschicke, wurden belächelt oder in Frage gestellt. „Eine gute Lesekompetenz erreichen wir nur, wenn die Kinder gerne lesen und sich für Bücher begeistern. So lernen die Kinder auch, wie Geschichten geschrieben werden und ihre Fantasie wird angeregt", meinte Frau Pielok, eine Lehrerin an der Schule.

 

Autorenlesung mit Josef Koller

Diese Aktion stand im Zeichen der „Frederick-Woche", einer Aktion des Landes Baden-Württemberg, die sich das Ziel gesetzt hat, Kinder - aber auch Erwachsene - wieder zum Lesen zu bringen. Im Rahmen dessen fand einen Tag zuvor an der Schule auch noch eine Autorenlesung statt. Mit viel Witz und Gespür für Sprache fesselte der Kinderbuchautor Josef Koller kleine und große Zuhörer. Er nahm die Schüler mit auf die spannende „Reise zum Glück" oder zu den Abenteuern der „Mäuse im Schloss". Mit weit geöffneten Mund und großen Augen verfolgten die Schüler die Geschichten und erfuhren einmal mehr, welche spannenden Welten in Büchern zum Leben erweckt werden können.

 

Da die Lust zum Lesen immer wieder ein Thema in der Schule sein muss, haben einige Lehrerinnen auch Lesepatenschaften zwischen den Klassen 1 und 3 eingerichtet, die dann zwei Schuljahre bestehen bleiben. Da werden die Großen zu Leseprofis und lesen den Kleinen vor und die Kinder der Klassen 1 und 2 üben intensiv mit ihren Paten. „Die Freie Lesezeit so zu gestalten hat sich bewährt und ist für jeden Schüler ein Gewinn!", erklärte dazu die Lehrerin Frau Haase, die diese Form der Kooperation schon Jahre praktiziert.

Auch gibt es an der Schule seit vielen Jahren die Lesementoren aus dem Kreis der Elternschaft, die nachmittags einzelnen Klassen Bücher vorlesen und dazu basten. Einige Lehrerkollegen arbeiten zudem mit Leseausweisen, in die die Eltern eintragen, wenn Kinder zu Hause gelesen haben. So entwickeln sich feste Lesegewohnheiten, die Kinder langfristig zu guten Lesern werden lassen.