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Monatsmotto

 

„Wir versuchen, unseren Streit selbst zu lösen“

 

Überall wo Menschen miteinander leben und arbeiten, kann es zu Konflikten kommen, so auch in der Schule und unter unseren Schulkindern. Es geht nicht darum, Konflikte zu vermeiden, denn sie sind für eine gesunde Entwicklung des Selbstwertgefühls, der Selbsteinschätzung und der Konfliktlösungskompetenz wichtig. Vielmehr geht es also darum, Kindern in einem Konflikt die Erfahrung zu ermöglichen, diesen selbst lösen zu können und gestärkt daraus hervorzugehen. Wir als Lehrerinnen/ Lehrer und Sie als Eltern und Gesellschaft geben den Rahmen und das Vorbild dafür. Wie hoch ist die Zufriedenheit und der Lernzuwachs, wenn man es „selbst geschafft“ hat, sich zu einigen und den Streit versöhnlich beendet zu haben!

 

Wir haben Pausenhofszenen zusammengestellt, die häufig vorkommende Streitsituationen aufgegriffen haben: Wer zählt beim Verstecken aus? Immer die gleichen Kinder? Wie können wir das selbst regeln? Wer verlässt das Schulgelände bewusst? Und dürfen die älteren Kinder den jüngeren Kindern da nicht einen Hinweis geben? Was passiert, wenn Kinder beim Fußballspiel immer foulen? Und das Spiel ist kein Spiel mehr, sondern nur noch das gegenseitige Hin- und Herschleudern von Beschuldigungen und Beschimpfungen?

 

Die Rahmenhandlung bot ein Lesestück aus unserem Lesebuch, welches zwei Streithähne einander gegenüberstellt, die auf zwei Seiten eines Berges leben und sich darüber streiten, ob der Tag geht oder die Nacht kommt. Dies geht so lange, bis der Berg zerstört ist und sie feststellen, dass beide Recht hatten.

 

Die Spielszenen sowie die Rahmenhandlung führten dem Schülerpublikum vor Augen, wie sie in diesen Situationen handeln können und zwar ganz selbstständig! Helfen Sie mit, dass unsere Kinder lernen, Konflikte selbst zu lösen!

 

Klasse 3b mit D.Pielok